DEUTSCH
ENGLISH
ESPAÑOL
FRANÇAIS
.
DAS GRUNDGESETZ
DIE VERFASSUNGSORGANE
DIE RECHTSORDNUNG
DAS FÖDERALE SYSTEM
PARTEIEN UND WAHLEN
LAND UND LANDSCHAFT
DIE BUNDESLÄNDER
DIE MENSCHEN
DAS LAND HAMBURG
GESCHICHTE BIS 1945
GESCHICHTE NACH 1945
GESCHICHTE HAMBURGS
X
X
X

Landesnatur
Die Bundesrepublik Deutschland liegt im Herzen Europas. Sie ist umgeben von neun Nachbarstaaten: Dänemark im Norden, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich im Westen, der Schweiz und Österreich im Süden und von der Tschechischen Republik und Polen im Osten. Diese Mittellage ist noch ausgeprägter seit der Wiedererlangung der staatlichen Einheit Deutschlands am 3. Oktober 1990. Mehr denn je ist die Bundesrepublik Drehscheibe zwischen Ost und West, aber auch für Skandinavien und den Mittelmeerraum. Eingebunden in die Europäische Union und die NATO, bildet Deutschland eine Brücke zu den mittelund osteuropäischen Staaten.
Das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland ist rund 357000 qkm groß. Die längste Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt in der Luftlinie 876 km, von Westen nach Osten 640 km. Die äußersten Grenzpunkte sind: List auf der Insel Sylt im Norden, das sächsische Deschka im Osten, das bayerische Oberstdorf im Süden und Selfkant (Nordrhein-Westfalen) im Westen. Die Grenzen der Bundesrepublik haben eine Länge von insgesamt 3758 km.
Deutschland zählt rund 82,0 Millionen Einwohner. Die Bundesrepublik ist nach der Russischen Föderation der bevölkerungsreichste Staat Europas, vor Großbritannien und Nordirland mit 58,9, Frankreich mit 58,5 und Italien mit 57,5 Millionen Menschen. Flächenmäßig ist Deutschland allerdings kleiner als Frankreich mit 544000 qkm und Spanien mit 506000 qkm.

Die Landschaften. Die deutschen Landschaften sind außerordentlich vielfältig und reizvoll. Niedrige und hohe Gebirgszüge wechseln mit Hochflächen, Stufenländern, Hügel-, Bergund Seenlandschaften sowie weiten, offenen Ebenen. Von Norden nach Süden unterteilt sich Deutschland in fünf große Landschaftsräume: das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirgsschwelle, das Südwestdeutsche Mittelgebirgsstufenland, das Süddeutsche Alpenvorland und die Bayerischen Alpen.

Im Norden prägen seenreiche, hügelige Geestund Lehmplatten das Tiefland, durchsetzt von Heiden und Mooren sowie den fruchtbaren Böden südwärts vor der Mittelgebirgsschwelle: Zu diesen Tieflandbuchten gehören die Niederrheinische, die Westfälische und die Sächsisch-Thüringische Bucht. Im Norden reichen die Marschen der Nordseeküste bis zum Geestrand. Charakteristisch für die Ostseeküste sind in Schleswig-Holstein die Förden, in Mecklenburg-Vorpommern dominiert die Strandseeund Ausgleichsküste. Die wichtigsten Inseln in der Nordsee sind die Ostfriesischen Inseln, unter anderen Borkum und Norderney, die Nordfriesischen Inseln Amrum, Föhr, Sylt (und die Halligen) sowie Helgoland in der Helgoländer Bucht. Rügen, Hiddensee und Fehmarn liegen in der Ostsee. Die Ostseeküste ist teils sandige Flachküste, teils felsige Steilküste. Zwischen Nordund Ostsee liegt das niedrige Hügelland der „Holsteinischen Schweiz“.

Die Mittelgebirgsschwelle trennt den Norden vom Süden Deutschlands; das Tal des Mittelrheins und die hessischen Senken dienen als natürliche Leitlinien des Nord-Süd-Verkehrs. Zu den Mittelgebirgen gehören u.a. das Rheinische Schiefergebirge mit Hunsrück, Eifel, Taunus, Westerwald, Bergischem Land und Sauerland, das Hessische Bergland, das Weserund Leinebergland im Westen und der Mitte Deutschlands. Im Herzen Deutschlands findet sich die Gebirgsinsel des Harzes. Östlich gelegen sind die Rhön, der Bayerische Wald, der Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge, der Frankenwald, der Thüringer Wald und das Erzgebirge.

Zum Südwestdeutschen Mittelgebirgsstufenland gehören die Oberrheinische Tiefebene mit ihren Randgebirgen Schwarzwald, Odenwald und Spessart, der Pfälzer Wald mit der Haardt und das Schwäbisch-Fränkische Stufenland mit der Alb.

In einem engen Tal zwischen Bingen und Bonn zwängt sich der Rhein, die wichtigste Verkehrsachse in Nord-Süd-Richtung, durch das Rheinische Schiefergebirge, dessen Hochflächen dünner besiedelt sind als die geschützten, durch Weinbau und starken Fremdenverkehr geprägten rechtsund linksrheinischen Tallandschaften.
Das Süddeutsche Alpenvorland umfaßt die Schwäbisch-Bayerische Hochebene mit ihren Hügeln und großen Seen im Süden, dazu weite Schotterebenen, das Unterbayerische Hügelland und die Donauniederung. Charakteristisch für diese Landschaft sind Moorgebiete, kuppenförmige Hügelketten mit Seen (Chiemsee, Starnberger See) und kleine Dörfer.
Der deutsche Teil der Alpen zwischen dem Bodensee und Berchtesgaden umfaßt nur einen schmalen Anteil dieses Gebirges: Er beschränkt sich auf die Allgäuer Alpen, die Bayerischen Alpen und die Berchtesgadener Alpen. Eingebettet in die Bergwelt der Alpen sind malerische Seen, wie zum Beispiel der Königssee bei Berchtesgaden, und beliebte Fremdenverkehrsorte, wie etwa Garmisch-Partenkirchen oder Mittenwald.

Das Klima. Klimatisch liegt Deutschland im Bereich der gemäßigtkühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Kontinentalklima im Osten. Große Temperaturschwankungen sind selten. Niederschlag fällt zu allen Jahreszeiten. Im Winter schwankt die Durchschnittstemperatur zwischen 1,5 Grad Celsius im Tiefland und minus sechs Grad im Gebirge. Die Mittelwerte im Juli liegen bei 18 Grad Celsius im Tiefland und bei 20 Grad in den geschützten Tälern des Südens. Ausnahmen bilden der obere Rheingraben mit seinem sehr milden Klima, Oberbayern mit dem regelmäßig auftretenden Föhn, einem warmen alpinen Südwind, und der Harz, der mit seinen rauhen Winden, kühlen Sommern und schneereichen Wintern eine eigene Klimazone bildet.


DEUTSCH
ENGLISH
ESPAÑOL
FRANÇAIS
.
DAS GRUNDGESETZ
DIE VERFASSUNGSORGANE
DIE RECHTSORDNUNG
DAS FÖDERALE SYSTEM
PARTEIEN UND WAHLEN
LAND UND LANDSCHAFT
DIE BUNDESLÄNDER
DIE MENSCHEN
DAS LAND HAMBURG
GESCHICHTE BIS 1945
GESCHICHTE NACH 1945
GESCHICHTE HAMBURGS
X
X
X

© Presse- und Informationsamt der Bundesregierung