Veröffentlicht in: Hamburgische Addreß-Comtoir-Nachrichten
Ausgabe: 86. Stück, Seiten 681-683 Jahrgang 1803
Datum Donnerstag, den 3 November 1803.
Autor: Johann Georg Kerner
Titel: Beitrag zu der Vaccinations-Geschichte in Hamburg und einem Theil der umliegenden Gegend.

Johann Georg Kerner

Beitrag zur Geschichte der Pockenimpfungen in Hamburg

Hamburg, den 31sten Octob. 1803.

Die häufige Gelegenheit, die ich in Dänemark und Schweden gehabt habe, um mich von der schützenden Kraft der sogenannten Kuhpocken zu überzeugen, bewog mich bei meiner Zurückkunft zu Hamburg als Arzt, das meinige zur Ausrottung der Menschenpocken beizutragen.

Seit den acht Wochen, die ich hier bin, gelang es mir, in hiesiger Stadt und in den benachbarten dänischen Elbgegenden *) folgende Kinderanzahl damit gegen die Blatterpest zu schützen:
 
 
Zu Hamburg   68 Kinder
Auf dem Hamburger-Berg     3 -
Zu klein Flottbeck und den umliegenden Quartier   18 -
Zu großen Flottbeck     7 -
Zu Dockenhuden   15 -
Zu Nienstädten   15 -
Zu Mühlenberg   25 -
Zu Blankenese   22 -
Summa 173 Kinder

Keine dieser Impfungen hatte fehlgeschlagen, und nur zweimal war ich im Fall nach zu vaccinieren, weil mir bei zwei Individuen, der Verlauf der Kuhpocke mehr der einer falschen, als der einer ächten zu seyn schien**)

Den Fall, daß ein vaccinirtes Kind schon vorher von den Menschenblattern angesteckt, letztere beinahe gleichzeitig mit der Schutzpocke bekam, habe ich nur einmal erlebt, und zwar in dem neuen Gang, beim großen Neumarkt.

Unter denen am 6ten October von mir vaccinirten 9 Kindern, waren nemlich 2 Mädchen von gesundem Aussehen. Auf die Frage, ob kein Verkehr mit blatternkranken Kindern statt gefunden habe; wurde mit Nein geantwortet. Allein schon am vierten Tag der Kuhpocke, zeigte sich ein auffallender Unterschied zwischen den beiden Mädchen, so daß ich keinen Augenblick zauderte, den Eltern (Herrn Hesse) die Erscheinung der Menschenblattern vorherzusagen. Der 7te Tag bestätigte meine Ansicht.

Das älteste Kind hatte, wie ich jetzt erst erfuhr, niemals aufgehört die Gespielin von Kindern zu seyn, die in der Nebenbehausung an Menschenblattern so sehr krank lagen, daß das eine dran auch wirklich starb.

Die Mutter befürchtete jetzt, die gleichzeitig eintreffende Kuhpocke und Menschenblattern möchten sich einen schrecklichen Kampf liefern, von welchem ihr Kind das unvermeidliche Opfer seyn würde; allein die Natur des Mädchens, das noch überdies immer die Folgen eines vorjährigen Keuchhustens verspürte, siegte über die Koalition dieser beiden Pockenarten, wovon die Menschenpocke in diesem Fall sich auf das bekannte deutsche Sprichwort berief: wer zuerst kömmt, der malt zuerst.

Das jüngste Kind, dessen Schutzpocke nach Verlauf und Figur, alle Karaktere der ächten darbot, bleib trotz allen Gelegenheiten zur Ansteckung unerreichbar für die, mit ihm in dem nemlichen kleinen Zimmer hausirenden Menschenblattern.

Den 21sten Oct. Gelang es mir endlich, mehrere Eltern der von mir in Hamburg vaccinirten Kinder, zu bewegen, letztere mit Menschenblattern Stoff nachimpfen zu lassen. An diesem Tage ersuchte ich meinen Freund, den Dr. Chaufepie, diese wünschenswerthe Einimpfung an 6 dieser Kinder zu vollziehen. Dies geschah in Gegenwart ihrer Mütter in der Wohnung des obgenannten Hrn. Hesse. Es war eine sonderbare Scene. Denn wenn jene gleich großes Zutrauen zu den Schutzpocken hatten, so schwankten sie dennoch sichtbar zwischen Glauben und Zweifel. Einige Frauen, die der Zufall aus dem benachbarten Hof herbeiführte, drückten nicht übel in ihren Mienen den innern Jammer über diese vermaledeyte Neuerungssucht aus, die es wagt, aus dem Register der Krankheiten eine namhafte Bogenzahl herauszureißen, und demnach dem Volke einen bessern Gesundheits-Zustand zu bereiten, Verlust an Zeit und schwere Ausgaben zu ersparen. Das Resultat dieser Nachimpfung ist heute am 11. Tage folgendes: Bei allen 6 Kindern hatten sich die drei gemachten Impf-Wunden entzündet; allein in wenigen Tagen bildete sich über dem Hautritz eine braune Schorfe; nur bei dem ältesten, einem neunjährigen Knaben, hatten sie noch am achten Tage das Aussehen von Flohstichen, die am 10ten gleichfalls schwanden.***)
Hier folgen Namen und Wohnungen dieser Kinder:

Carl Menzel, (Neugang, großen Neumarkt)
Friederike Schaffner, (Neustraße, gegen Herrn Hümpels Apotheke über.)
Friedrich Gerlof, (eben daselbst.)
Christ. Böttger, (Kerns-Hof, alten Steinweg)
Friedrich Pannenberg, (Kurzestraße)
Sophie Häberlin, (Göden-Hof, Schlachterstraße.)

Bei allen von mir sowohl zu Stadt als Land vaccinirten Kindern war der ganze Verlauf der Kuhpocken so milde als möglich: keines der geimpften Kinder wurde wirklich krank, ohngeachtet mehrere schächliche und gerade im Zahnen begriffene Kinder darunter waren. Gleichzeitige Ausschläge oder solche, die bei den Kindern nach dem Verlauf der Schutzpocken erschienen, schwanden auf den kurzen Gebrauch der unschuldigsten, ich mögte sagen, der unbedeutendsten Mittel; wenn gleich auf dem Lande die Kinder nicht nur öfters mit sechsfacher Kleidung bedeckt, sondern sogar noch der Art eingeschachtelt, die Nacht, und einen Theil des Tages über, in einem wahren Federn-Pfuhl begraben sind. Da, wo die Impfwunden besonders stark sich entzündeten und eiterten, war immer Kratzen, Mangel an reinlicher Pflege oder allzu enge Kleidung schuld. Mit Hebung der schädlichen Ursache schwand auch die schädliche Wirkung. Bei den wenigsten erschien ein bedeutendes Fieber, und da, wo die fieberhafte Regung in sichtbarem Grad sich zeigte, war es meistens nur die Sache einer Nacht oder eines Tages.

Arbeit, Schulgehen, Haltung in freier Luft wurde, ausgenommen bei sehr schlimmer Witterung oder sehr empfindlichen Individuen, keineswegs unterbrochen.

Diese ganze Zeit über trug ich Sorge, so viel möglich immer von den schönsten und gesundesten Kindern die Materie zu den neuen Vaccinationen zu ......, und ich hoffe, diesen Vortheil nicht zu verliehren, wenn gleich trotz den Kindern, die die Menschenblattern täglich in das Grab schleudern, der Glaube an die rettende Schutzpocke in den letzten Tagen mehr ab als zuzunehmen schien.

Es ist zu hoffen, daß an die vereinte Thätigkeit aller aufgeklärten Aerzte, aller Freunde der Menscheit auf allen Punkten die Umpulsion der Regierungen sich anschließen werde, indem es eben so sehr Sache des Staates ist, die verderbliche Menschenpocke zu tilgen, als Vorkehrungen gegen Pest und gelbes Fieber zu treffen. Auch darf man kühn sagen, daß eine Bevölkerung, unter welcher die Schutpocken eingeführt sind, um 10% besser ist, als eine gleich große Bevölkerung, die den Verheerungen der Menschenblattern Preis gegeben bleibt.

Der Arzt kann seine Mühe, seine Zeit opfern; andere haben einen nähern Beruf, die Meinung des Volks zu erleuchten. In vielen Ländern geschah es auch, daß würdige geistliche Vorsteher den jammervollen Glauben, als wenn die Schutzpocken-Impfung ein Eingriff in das Werk und in den Willen Gottes wäre, die einfache Bemerkung entgegensetzten, daß es nicht der Teufel gewesen sei, der die Schutzpocke erfunden habe, sondern daß sie zu den tausenfältigen Mitteln gehöre, die der Schöpfer gegen große Uebel in die Natur gelegt hat, und deren Entdeckung dem menschlichen Geist zur Uebung und zur Verkündigung seiner Größe vorbehalten ist. Sie ließen es nicht unberührt, daß eine Entdeckung, die uns schönere und männlichere Generationen verspricht, gerade in eine Zeit fällt, wo Krieg, Pest und Zwietracht Millionen in ein zu frühes Grab gestürzt haben und vielleicht noch stürzen werden; demnach durch diese Periode einen sogar höhern Karakter erhält, und zu den seltenen Zeichen gehört, die uns verkünden, daß in Augenblicken, wo das Menschengeschlecht gegen seine Würde und gegen seine Existenz wüthet, ein besseres Schicksal noch über ihm walte.

Dr. Kerner.


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Zur medizinischen Problematik: Johann Friedrich Struensee
 



*) Dem guten Beispiel und dem menschenfreundlichen Zureden mehrer Hamburgischen Familien danken viele Kinder dieser Gegend, daß bei den Eltern der blinde Glaube an das alte, dem Zutrauen in die Wohlthaten der großen neuen Entdeckung weichen mußte, und die Ermahnung die deshalb der würdige Herr Pfarrer von Nienstädten an seine Gemeinde ergehen ließ, war nicht fruchtlos geblieben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



**) Dem Uebersehen oder der Nichterkenntniß dieses Umstands muß man es einzig zuschreiben, daß man noch hie und da Gelegenheit erhält, zu sagen, daß, nach eingeimpfter Schutzpocke, die Blattern-Ansteckung dennoch statt gefunden habe. Zu Dockenhuden fand ich ein Mädchen, von etwa 30 Jahren, die in Ihrer früheren Jugend beym Melken der Kühe die Kuhblattern erbte und sich des Verlaufs und der Figur derselben sehr gut erinnerte. Sie wurde von den Ihrigen immer bewundert, weil sie in einer langen Reihe von Jahren trotz allen Gelegenheiten angesteckt zu werden, dennoch von den Menschenblattern befreit geblieben ist.

Durch die Betrachtung einer großen Zahl ähnlicher Fälle im Holsteinschen geschah es auch, daß der thätige Dr. Nissen zu Segenberg gleichzeitig mit dem fürtreflichen Jenner auf die Entdeckung der Schutzpocken kam. Es ist demnach eine wirklich übertriebene Furcht, wenn man glaubt, die Schutzkraft der Kuhpocke könne sich nur auf wenige Jahre beschränken, und es bedarf kaum einer weiteren Widerlegung.
 
 
 
 
 
 
 
 


***) Dieses Resultat stimmt ganz mit demjenigen überein, was uns das Pariser Vaccine-Journal vom 13ten Praireal An. XI. 21sten May 1803 mittheilt.

"Der Doctor Sacco von Mailand impfte daselbst, in Gegenwart mehrerer öffentlicher Beamten 58 vorher vaccinirte Kinder mit Menschenblattern-Stoff ein; die meisten davon waren schon sei einem Jahre durch die Schutzpocken gewafnet. Bei allen ergab es sich, daß der Blatternstof weder eine Local noch constitunionellen Wirkung hervorbrachte. Bei einem erschienen indeß in den 2 ersten Tagen einige kleine Knospen, die gleich darauf abtrockneten. Zwey andere hatten eine einzige örtliche Pustel auf dem rechten Arm, die ebenfalls am achten Tage abgetrocknet war. Diese nämlichen Punkte und Pustel zeigten sich gleichfalls auf 2 Individuen, welche die Menschenblattern gehabt hatten, und die man bei dieser Gelegenheit absichtlich ebenfalls mit Menschenblatter-Stoff nachgeimpft hatte. Dem Bericht des Doctors Sacco ist ein Zeugniß der Aerzte des Waisenhauses zu Mailand beigelegt, welcher dahin lautet, daß seit der Einführung der Schutzpocken in dieser Anstalt die Gesundheit der Waisenkinder durch keinerlei Uebel gelitten habe, welches den Schutzpocken beizumessen wäre"

Von allen Gegenden her, wo die Impfung der Schutzpocken ins Große getrieben wird, tönen ähnliche Stimmen und Zeugnisse.
 
 
 
 



Sachen
 

Pocken, Pockenschutzimpfungen, Kuhpocken
> Jenner-Pockenimpfung (1796)
> Schutzimpfung (lat. imputare einschneiden): Erzeugung einer Immunität zur individuellen und kollektiven Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten.
> I. Aktive Sch. (1) künstliche Erzeugung einer abgeschwächten Erkrankund durch Einverleibung vermehrungsfähiger, virulenzabgeschwächter Krankheitserr. (Vakzination*)
> Pocken: älteste aktive Immunisierung, sog. Vakzination (Edward Jenner, 1796), Impfstoff: vermehrungsfähiges, in seiner natürlichen Aktivität erhaltenes Vaccinia-Virus, das beim Menschen nur abgeschwächte Symtome verursacht. Züchtung erfolgt vorwiegend in d. Haut lebender Kälber. Impfung: seit Ausrottung der Pocken (1979) besteht weltweit keine Impfpflicht mehr.
>Erkrankung beim Menschen
1. Pocken (Variola jajor)
2. Variolois (Abgeschwächte Pocken inf. Teilimmunität des Patienten
3. Alastrim (Variola minor) (abgeschwächte Pocken inf. weniger virulenter Erreger)
4. Vaccinia-Virus-Erkrankung (Impfpockenkrankheit
5. Kuhpocken: Bei Melkern u. Landwirten gelegentl. von Eutererkrankungen der Rinder übertragene
    Kranheitszeichen, selten allgemein, häufig nur lokal (Melkerknoten).
>Pocken/viren n pl: Mit einer Größe von etwa 230-300nm stellen diese DNA-Viren die größten (echten) animalischen Viren dar. Die etwa 40 P.-Arten besitzen ein gemeinsames Nukleoprotein-(NP-) Antigen. Viren dieser Gruppe weisen eine komplex Struktur auf und haben (bis auf wenige Ausnahmen, z.B. das Orf-Virus) eine typische Quaderform. Die P. sind an versch. Vertebraten-Wirtsspezies adaptiert.
(Q: Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, de Gruyter 255.Auflage [1986])
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Personen

Chaufepie, Hamburg, Arzt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jenner, Edward J., Berkeley, Arzt (1749-1823)
Entdecker der schützenden Impfung mit Kuhpocken gegen Menschenpocken (1796)
(Pschyrembel nennt nur J. als Entdecker. Kerner verweist auch auf Dr.Nissen, Segeberg, der
angeblich gleichzeitig mit J. die Idee der Schutzimpfung hatte)

> Jenner-Pockenimpfung (1796)
"Wurde doch sogar Edward Jenner (1749-1823), als er sein Vaccination-Verfahren der Royal Society zur Begutachtung und Veröffentlichung vorlegt, dringend von der Publikation abgeraten, damit er seinen guten Ruf als Wissenschaftler, den er sich mit seiner Abhandlung über die Brutgepflogenheiten des Kuckucks (1787) erworben hatte, nicht gefährte. Sol ließ er denn sein kurzes, aber um so gewichtigeres Manuskrips ("Inquiry") 1798 auf eigene Kosten und Verantwortung erscheinen."
Stefan Winkle: "Johann Friedrich Stuensee, Arzt - Aufklärer - Staatsmann" Gustav Fischer, Stuttgart 1983

> Schutzimpfung (lat. imputare einschneiden): Erzeugung einer Immunität zur individuellen und kollektiven Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten.
> I. Aktive Sch. (1) künstliche Erzeugung einer abgeschwächten Erkrankund durch Einverleibung vermehrungsfähiger, virulenzabgeschwächter Krankheitserr. (Vakzination*)
> Pocken: älteste aktive Immunisierung, sog. Vakzination (Edward Jenner, 1796), Impfstoff: vermehrungsfähiges, in seiner natürlichen Aktivität erhaltenes Vaccinia-Virus, das beim Menschen nur abgeschwächte Symtome verursacht. Züchtung erfolgt vorwiegend in d. Haut lebender Kälber. Impfung: seit Ausrottung der Pocken (1979) besteht weltweit keine Impfpflicht mehr.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nissen, Segenberg, Dr., Arzt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sacco, Mailand
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Struensee, Johann Friedrich
Thomas B Macailay: Geschichte von England, Braunschweig 1861. Bd. 11, S.155:
"Die Pocken waren immer da, füllten die Kirchhöfe mit Leichen, peinigten die Verschonten mit ständiger Angst, hinterließen an den mit dem Leben Davongekommenen die scheußlichen Spuren ihrer Macht, verwandelten den Säugling in einen Wechselbalg, vor dem die eigene Mutter zurück prallte und ließen die Wangen der Verlobten dem Bräutigaum zum Abscheu werden"

Die Pockenimpfung wurde schon in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung in Indien von Brahmanenpriestern vor dem Idol der achtgesichtigen und sechzehnarmigen Pockengöttin Schittala ausgeübt. Als im 11. Jahrhundert der Islam bis nach Indien vordrang, lernten die mohammedanischen Sklavenhändler dieses Impfverfahren kennen und brachten es auch nach Kleinasien. Sie impften vor allem die künftigen Haremsdamen mit Pockeneiter, denn nur allzuoft wurde diese schöne "Menschenware" durch Pockennarben so gut wie wertlos. Später ließ man auch in reichen Familien Konstantinopels die heranwachsenden Kinder durch erfahrene Frauen impfen.

Diese Art der Impfung ("Inokolation", "Einpropfung") wurde erst durch Jenner 1797 allmählich
abgelöst. Pockennarbige Gesichter gab's allerdings noch bis ins beginnende 20Jh: Bismarck z.B......
 

Ortsregister:

Auf dem Hamburger-Berg = heute etwa Reeperbahn
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Blankenese
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dänemark
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dockenhuden
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Elbgegenden = Klein u. Groß Flottbek, Dockenhuden, Nienstedten, Mühlenberg, Blankenese
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

großen Flottbeck = Groß Flottbek
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hamburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

klein Flottbeck = Klein Flottbek
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mühlenberg = heute (m.E.) nur noch das "Mühlenberger Loch"
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nienstädten = Nienstedten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Schweden1